10 Wohlfühltipps für die kalte Jahreszeit

Um sich die kalte Jahreszeit zu versüßen und Körper, Geist und Seele zu verwöhnen, reichen oft kleine und zum Teil altbewährte Tipps. Hier ein paar Ideen und Rezeptvorschläge. 

1) Gute-Laune-Tee

Anflüge von Müdigkeit, die in der kalten Jahreszeit häufiger auftreten, lassen sich gut mit einer Tasse Süßholztee vertreiben. Der Tee stimuliert die Nebennieren, die Adrenalin ausschütten. Die Abgespanntheit lässt nach, man hat wieder mehr Energie und fühlt sich wohlig und behaglich.

Grüne Tees wirken ebenfalls anregend und warten dazu mit einer Reihe von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen auf.

Rezepttipp: Grüner Wintertee mit Rosmarin

Rosmarin wirkt stimmungsaufhellend und zaubert eine leicht würzige Note. Der Tee ist leicht selbst herzustellen: Einen Esslöffel grünen Tee und zwei Rosmarinzweige in eine Teekanne geben. 700 Milliliter Wasser bis zum Siedepunkt erhitzen, dazugeben und abgedeckt fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Nach Geschmack mit Honig süßen und genießen.

2) Powersnacks

Zum Tagesstart empfiehlt sich ein Müsli aus Haferflocken und Obst. Haferflocken enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, Eisen und Magnesium. Eine Kombination, die Gehirn und Stoffwechsel anregt und hilft, das Glückshormon Serotonin auszuschütten. Leckere kleine Snacks, die einen ähnlichen Effekt haben, sind NüsseFeigen und Datteln.

Getrocknete Aprikosen, Avocados und Orangen enthalten neben reichlich Mineralstoffen und Spurenelementen viel Magnesium, das für viele ausgleichende Prozesse im Körper wichtig ist. Es entspannt zum Beispiel die Muskeln.

3) Ein leckerer Eintopf: Hält Leib und Seele zusammen

Ein leckerer Eintopf schmeckt am besten, wenn es draußen kalt ist. Er ist ohne viel Aufwand leicht herzustellen und kann je nach Zutaten reich an wertvollen Inhaltsstoffen sein, die man ohne viel Aufwand zu einem wohl bekömmlichen Essen zaubern kann. Erbsen sind wahre Fundgruben an Mineralien und Spurenelementen  und enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe, die gut für Gehirn und Nerven sind.

Rezept für einen Erbseneintopf mit Minze

2 Schalotten schälen, in kleine Würfel schneiden und in 30 g zerlassener Butter glasig dünsten. 200 g Erbsen dazu geben und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Mit ½ l Gemüsebrühe und 100 g Schlagsahne aufgießen und etwa zehn Minuten köcheln lassen. Die Suppe fein pürieren. Sechs Minzeblätter (oder Petersilie) fein hacken und unter die Suppe rühren. Einige Minuten bei schwacher Hitze durchziehen lassen. Ergibt vier Portionen.

4) Bewegung in der Natur

Der altbewährte Rat „ausreichend Bewegung an der frischen Luft“ bewirkt, dass man sich ausgeglichener und  energiegeladener fühlt. Auch bei kalten Temperaturen und dick eingepackt werden Stoffwechsel und Kreislauf in Schwung gebracht, das Immunsystem wird angekurbelt. Frischer Sauerstoff belebt die Zellen und den Blutkreislauf. Durch das Erleben der Natur tankt außerdem die Seele auf.

5) Kurzurlaub zuhause genießen

Die Natur ruht in der kalten Jahreszeit. Auch für uns Menschen sind die Herbst- und Wintermonate zum Entspannen, Erholen und Träumen bestimmt. Ein Wochenende kann bei schlechtem Wetter perfekt für eine erholsam gestaltete Auszeit in den eigenen vier Wänden genutzt werden: Entspannen, sich verwöhnen und genießen,  es sich rundum gut gehen lassen. Stille tanken, sich entspannen und mit schönen Dingen nur für sich selbst da sein oder dies gemeinsam mit lieben Menschen genießen.

6) Etwas Kreatives tun

Sich auf eine kleine kreative Seelenreise begeben bedeutet gleichzeitig, etwas  konzentriert zu tun, an dem wir Freude haben. Dadurch tanken wir automatisch innerlich auf: Beim Schreiben lässt man seinen Träumen freien Lauf oder benennt schöne Begebenheiten des Tages in ein paar Sätzen oder Stichworten. Ein Instrument spielen oder sich der Musik hingeben, kann die Sinne beflügeln. Etwas Leckeres backen, malen, etwas gestalten - den eigenen Vorlieben in puncto Kreativität nachzugeben, kann den Geist befreien und Glück schenken.

7) Lesen entführt die Seele

Lesen heißt Träumen mit offenen Augen - um des puren Vergnügens willen lesen, Worte und Texte, die die Seele ansprechen, zeigen Wirkung. Das Eintauchen in eine andere Welt kann sich zu einer Ruheoase entwickeln. Alte Erinnerungen können wach werden, wenn man mal wieder in einem dicken Schmöker oder einem Lieblingsbuch aus der Kindheit versinkt.

8) Kalte Füße ade

Beifuß und Rosmarin haben sich für ein wohliges Fußbad bewährt. Dafür gibt man je zwei Hand voll frisches Kraut - getrocknet nur die halbe Menge - mit sechs leicht zerdrückten Wacholderbeeren und je drei bis fünf Scheiben Ingwer und Zitrone in einen Eimer. Alles wird mit kochendem Wasser übergossen und zehn Minuten zugedeckt ziehen gelassen. Dann wird mit so viel warmem Wasser aufgefüllt, bis man fünf Liter Fußbad in einer angenehmen Temperatur hat. Die Füße rund zehn Minuten darin baden, kalt abspülen, gut abtrocknen, bei Bedarf eincremen und schnell in die Lieblingskuschelsocken schlüpfen.

9) Wohlfühlbad für die Sinne

Wenn eine Erkältung im Anzug ist, empfiehlt sich ein Bad mit Eukalyptus, bei Grippe bewähren sich Badezusätze mit Latschenkiefer. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem pflegenden Kleopatra-Bad mit Badesahne?

Rezept für ein Kleopatra-Bad

Circa 100g frische Salbeiblätter mit 1l kochendem Wasser überbrühen, den Sud 10 Minuten ziehen lassen, mit 100 g Sahne, ½ l Buttermilch und einigen Tropfen Weizenkeimöl mischen und ins warme Badewasser geben. Relaxen für 10 Minuten im tollen Duftwasser.

Ein Badezusatz mit Thymian ist in der kalten Jahreszeit zu empfehlen, weil Thymian gut für die Atemwege ist.

10) Balsam für die Haut

In Herbst und Winter wird die Haut mehr beansprucht. Nach Bad oder Dusche das Körperöl mit großzügigen Streich- und Kreisbewegungen auf dem ganzen Körper sanft einmassieren.

Ein entspannendes und erfrischendes Lavendelkörper - oder Massageöl

lässt sich leicht aus folgenden Zutaten herstellen: 100 g Distelöl, 100 g Traubenkernöl und 100 g Mandelöl mit etwa 3 Esslöffel getrocknetem Lavendel in einer Schüssel über dem Wasserbad eine halbe Stunde leicht kochen lassen, dann abfiltrieren.

Quellen: Privat und Ulrike von Jordans „Zeit, sich Gutes zu tun“, ars-edition.