Die größten Ernährungsirrtümer

Rund um das Thema Essen ranken sich viele Mythen: Spinat soll gesund sein, Salz den Blutdruck nach oben treiben und spätes Essen dick machen – diese und andere Auffassungen kursieren in der Bevölkerung. Was aber ist an den weit verbreiteten Ansichten richtig und was falsch? Informieren Sie sich jetzt: Wir haben für Sie 6 bekannte Ernährungsirrtümer zusammengestellt.

 

Light-Produkte haben keine Kalorien

Light-Produkte sind für alle, die auf Kalorien achten eine gute Alternative - so scheint es zumindest. Häufig handelt es sich aber nicht um kalorienarme, sondern nur um kalorienreduzierte Produkte. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Nährwertangaben. So hat z. B. eine "Light"-Mayonnaise mit nur 50% Fett immerhin pro 100 g noch fast 500 Kalorien! Außerdem: Der Begriff "Light" ist gesetzlich nicht geschützt. "Light" muss sich also nicht immer auf eine Kalorienreduktion beziehen.

 

Salz treibt den Blutdruck nach oben


Früher galt die These, dass Kochsalz für einen Blutdruck mitverantwortlich ist und aus diesem Grund unbedingt reduziert werden muss. Der Meinung ist man heute nicht mehr. Es gibt allerdings Menschen, die salzempfindlich - kochsalzsensitiv - sind. Bei ihnen steigt der Blutdruck, wenn sie zu viel Salz essen.

 

Vitamine kann man nicht genug bekommen

 

Stimmt nicht! Das Prinzip "viel hilft viel" gilt bei Vitaminen nicht. Überdosierungen können die Gesundheit schädigen, warnt die englische Lebensmittelbehörde Food Standard Agency (FSA). Zu den Substanzen, die man nicht in großen Dosen und über einen längeren Zeitraum einnehmen sollte zählen vor allem Beta-Karotin und Vitamin B6. Bei den fettlöslichen Vitaminen A, D, E, K. kann eine Überdosierung auf lange Sicht unerwünschte Nebenwirkungen haben.

 

Abends essen macht dick

 

Eindeutig nein! Denn der Körper schaltet dann auf "Sparflamme" um und verbraucht weniger Kalorien. Der berühmte Jo-Jo Effekt ist vorprogrammiert. Übrigens: Pro 1 Kilo Körperfett das man verlieren möchte, muss man 8.000 bis 10.000 Kalorien einsparen. Besser ist es deshalb, wöchentlich ungefähr ein halbes Kilo abzunehmen, indem man täglich etwas weniger Kalorien zu sich nimmt.

 

Wenn man nichts isst, nimmt man am schnellsten ab


Klingt eigentlich logisch, stimmt trotzdem nicht! Fürs Gewicht ist nur entscheidend, wie viel man am Tag isst, und nicht wann. Eine Studie über zehn Jahre mit mehr als 7000 Frauen und Männern zeigte im Hinblick auf das Gewicht keinen Unterschied zwischen Früh- und Spätessern - sonst müssten zum Beispiel Spanier mit ihrem späten Abendessen die dicksten und ungesündesten Europäer sein.

 

Kartoffeln machen dick



Ein hartnäckiger Irrtum, dem sich die Kartoffeln immer wieder ausgesetzt sieht. Macht man die Probe aufs Exempel so zeigt sich, dass eine Portion Kartoffeln ledichglich 105 Kalorien enthält. Die gleiche eEnge als Pommes frrites dagegen 369 Kalorien. Nicht die Kartoffel selber macht also dick, sondern die Zubereitung mit zuviel Fett.